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„Dubiose Dachdecker am Werk“, berichtete die Böblinger Kreiszeitung Anfang Mai. In Neuweiler waren sie von Tür zu Tür gezogen und hatten Hausbesitzer darauf hingewiesen, dass ihr Dach nicht in Ordnung sei.

Vor allem nach der Winterpause fehle bei manchen Dachdeckern Geld in der Kasse, und unseriöse Betriebe versuchten dann auf diese Weise, das Loch wieder zu stopfen. Diese Dachdecker reisten dann übers Land, klingelten an der Haustüre und machten die Hausbesitzer darauf aufmerksam, dass ihr Dach nicht in Ordnung sei.
Wer sich darauf einlasse, dessen Dach sei dann oft zwar neu, aber nicht immer so gedeckt, wie es den aktuellen Vorschriften und Standards entspreche. Dafür sei es dann aber häufig sehr viel teurer.

Oliver Fügel warnt vor Geschäften an der Haustür

Oliver Fügel warnt genau wie sein Kollege aus Weil am Schönbuch vor Dachdeckergeschäften an der Haustüre. Wie er ist er ebenfalls davon überzeugt: Kein seriöser Dachdecker würde durch die Gegend reisen und seine Dienstleistungen anbieten. Er braucht sein gut sortiertes Lager in der Nähe, um seinen Kunden genau das anbieten zu können, was sie brauchen.

Immer eine zweite Meinung einholen

Fügel empfiehlt, immer erst eine zweite Meinung einzuholen. So vermeidet man eventuell überflüssige Reparaturen. Es muss nicht immer gleich das ganze Dach neu eingedeckt werden, wenn ein paar Ziegel lose sind.
Das Angebot sollte nachvollziehbare Einzelpositionen haben und vergleichbar sein.

Die Dachdeckerinnung rät

  • Keine Auftragsvergabe an der Haustür oder per Telefon
  • Vor der Auftragsvergabe bei der Innung rückfragen (Telefon 0711-6202083 oder email [email protected])
  • Bei der Vergabe sind heimische Betriebe immer die bessere Wahl. Schon alleine wegen Gewährleistungen und Wartungen.

Quelle: Kreiszeitung Böblingen